„Hofer und Van der Bellen zum Thema UMWELT“

Leserbrief an die „Wiener Zeitung“:
In einem Artikel in Ihrer Ausgabe vom 26.11.2016 zum Thema „Was Sie über die Medien nicht erfahren können“ wird auch die unabhängige „Initiative Heimat & Umwelt“ angeführt, deren
In einem Artikel in Ihrer heutigen Ausgabe mit dem Titel „Was Sie über die Medien nicht erfahren können“ wird auch die unahängige „Initiative Heimat & Umwelt“ angeführt, deren Gründerin und langjährige Obfrau ich bin. Für ehrliche Umweltschützer ist van der Bellen keine Option! Er war zum Zeitpunkt der Zwentendorf-Volksabstimmung 1978 Mitglied der SPÖ und kann sich heute laut eigener Aussage nicht mehr daran erinnern, ob  er für oder gegen Zwentendorf gestimmt hat. Das Original-Zitat dazu entstammt der ORF-Dokumentation „Menschen und Mächte: Jahrzehnte in rot-weiß-rot – Die 70er- Jahre“ vom 22.11.2012. VdB sagte in dieser wörtlich:  „Zwentendorf ist an mir relativ spurlos vorbeigegangen. Ich muß Ihnen ehrlich sagen, ich weiß gar nicht, wie ich damals abgestimmt habe.“
VdB tritt seit Jahren für Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln ein – Hofer war immer dagegen. VdB erklärte zu TTIP vor seiner Kandidatur zur Präsidentschaft,  daß er diesen für Bauern, Mittelstand und Arbeitnehmer ruinösen Freihandelsvertrag „aus ökonomischen Gründen“ befürworte, Hofer war von Anfang an dagegen und hat das CETA-Abkommen bereits nachweislich als Mitglied des Kollegialorgans der drei Nationalratspräsidenten, die dzt. den vakanten Bundespräsidenten vertreten, erst vor kurzem (im Oktober) nicht unterschrieben. Nur weil ihn SPÖ und ÖVP (noch) überstimmen konnten, hat Bundeskanzler Kern in Brüssel „grünes Licht“ für diesen Vertrag gegeben. Bei einem allein befugten Bundespräsidenten Hofer wäre das nicht möglich gewesen!
Hofer erklärt die Einführung der direkten Demokratie nach dem Muster der Schweiz zu seinem wichtigsten politischen Anliegen und möchte, daß in Zukunft kein Foto des Bundespräsidenten in allen Amtsräumen in ganz Österreich hängt, sondern stattdessen der erste Satz unserer Bundesverfassung, nämlich „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“ Van der Bellen ist ein Gegner der direkten Demokratie, er ist sogar dafür, teilweise Entscheidungen an Experten abzugeben, also für ein System im Sinne der Konzerne, die sich Experten nach Belieben kaufen können. Hofer hingegen drängt auf mehr Volksabstimmungen und Volksbefragungen. Ein Staatsvertrag wie CETA oder TTIP kann ohne Unterschrift des Bundespräsidenten, die Hofer an das Ergebnis einer vorherigen Volksabstimmung bindet, nicht in Kraft treten, selbst wenn das Parlament diesem mehrheitlich zustimmen sollte. Diese Entscheidung wird nächstes Jahr anstehen.
Deshalb unterstützen wir als Teil der österreichischen Umweltbewegung Norbert Hofer und nicht Van der Bellen.
Inge Rauscher, Obfrau der unabhängigen „Initiative Heimat & Umwelt“,
p.A. 3424 Zeiselmauer, Hageng. 5. Tel. 02242/70516 oder 0664/425 19 35. ihu@a1.net,


 Medientermine im Fernsehen bis zur Wahl:
Sonntag, 27.11., Duell Hofer/van der Bellen in ATV um 20.15h
Dienstag, 29.11., Norbert Hofer im „Polit-Talk“ in Puls 4 News um 18.45
Dienstag, 29.11., „Die Zwei im Portrait – Tag der Entscheidung“ in ORF-2 um 20.15h
Donnerstag, 1. Dezember, Duell Hofer/VdB („Schlußrunde“) in ORF-2 um 20.15h

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